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Sonntag 23. September 2001, 12:16 Uhr

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Papst ruft in Kasachstan zu «Zivilisation der Liebe» auf

Wochenendzusammenfassung (mit Bildern:XIAS103;XIAS201

neue Einzelheiten und Zitaten)

Johannes Paul II. liest erste Messe vor 50.000 Gläubigen in Astana

Astana (AP) Papst Johannes Paul II. hat am Sonntag bei seiner ersten Messe in der früheren Sowjetrepublik Kasachstan Christen
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und Moslems zum friedlichen Zusammenleben aufgerufen. Vor rund 50.000 Gläubigen forderte der 81-Jährige in der Hauptstadt Astana Anhänger aller Glaubensrichtungen auf, gemeinsam eine «Zivilisation der Liebe» aufzubauen. Die Messe fand unter verschärften Sicherheitsbedingungen statt.

«Ich möchte an alle eine ehrliche Bitte richten, an Christen und Angehörige anderer Religionen, dass wir zusammenarbeiten, um eine Welt ohne Gewalt aufzubauen, eine Welt, die das Leben liebt und in Gerechtigkeit und Solidarität wächst», sagte der Papst. «Wir dürfen nicht zulassen, dass das Geschehene zu einer Vertiefung der Teilung führt. Religion darf nie als ein Vorwand für Konflikte benutzt werden.» Der Papst war am Samstag zu seinem viertägigen Besuch in Kasachstan eingetroffen. Präsident Nursultan Nasarbajew dankte dem Oberhaupt der katholischen Kirche dafür, dass er die Reise angesichts der gespannten Lage in der Welt nicht abgesagt und nach den Anschlägen in den USA vor einer aufkommenden Islamfeindlichkeit gewarnt habe.

In Kasachstan, wo der größte Teil der Bevölkerung islamischen oder russisch-orthodoxen Glaubens ist, rief der Papst zur religiösen Versöhnung auf. Er forderte die Zuhörer auf, der von Jesus Christus verbreiteten «Logik der Liebe» zu folgen. «Es ist eine Logik, die Christen und Moslems zusammenbringen und sie gemeinsam für die Zivilisation der Liebe arbeiten lassen kann», sagte der Papst. Auf Englisch bat er zum Abschluss der Messe darum, für eine Welt zu beten, in der es keinen Platz für Hass, Diskriminierung oder Gewalt gebe.

Die Behörden in Kasachstan hatten angesichts der weltpolitischen Lage die Sicherheitsvorkehrungen in Astana verschärft. Panzerfahrzeuge und schwer bewaffnete Sicherheitskräfte patrouillierten in den Straßen. Polizisten und Soldaten kontrollierten Eintrittskarten und durchsuchten die Taschen der Gläubigen, von denen einige bereits vor Sonnenaufgang aus allen Teilen Kasachstans und den Nachbarländern eingetroffen waren.

Am Flughafen war Johannes Paul am Samstag von katholischen Würdenträger und Vertretern anderer Glaubensgemeinschaften begrüßt worden, darunter auch führende islamische Geistliche. Johannes Paul besucht Kasachstan auf Einladung von Präsident Nasarbajew, der sich nach Ansicht von Beobachtern davon eine größere Akzeptanz im Westen erhofft. Höchstens drei Prozent der 15 Millionen Kasachen sind Katholiken.

Erste Station des Papstes war eine Gedenkstätte für die Opfer des Sowjet-Regimes, wo das Kirchenoberhaupt einen Kranz niederlegte. Im Gegensatz zu früheren Auslandsbesuchen reist der Papst erstmals ohne seinen Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano. Die Entscheidung fiel im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für amerikanische Vergeltungsschläge. Wie Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls am Freitagabend in Rom mitteilte, soll Sodano den Kontakt mit den Regierungen verschiedener Länder aufrechterhalten «und deren Gedanken an den Heiligen Vater übermitteln». Nach seinem Aufenthalt in Kasachstan reist Papst Johannes Paul nach Armenien weiter.

 
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