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01.11.2001
untitled Interviews
IG Metall warnt Schröder vor "Kadavergehorsam gegenüber Amerika"

Osnabrück
Die IG Metall hat die Kritik von Bundeskanzler Gerhard Schröder an ihrem Afghanistan-Beschluss als „völlig überzogen„ zurückgewiesen und ihre Forderung nach einem Ende des Bombardements unterstrichen.

 
In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung„ (Donnerstagausgabe) sprach der zweite Vorsitzende Jürgen Peters von „blindem Kadavergehorsam gegenüber Amerika - nach dem Motto: Zu dem, was Amerika macht, sagen wir von vornherein, das ist gut„. Das könne mit Sicherheit keine außenpolitische Leitlinie der Bundesrepublik Deutschland sein.

Der Kanzler hatte die IG Metall am Rande seines Besuchs in Peking gemahnt, sich um die Lebensbedingungen ihrer Mitglieder zu kümmern, aber „die Finger von der Außenpolitik„ zu lassen. „Davon versteht ihr nichts„, fügte er zur Begründung hinzu.

Die Überreaktion des Kanzlers sei ein Indiz dafür, dass auch er die besondere Brisanz des Bombardements sieht und „sich dabei sehr unwohl fühlt„, erklärte Peters dazu. Wenn der Kanzler der IG Metall die außenpolitische Kompetenz abspreche, übersehe er, dass sich die Gewerkschaften seit jeher für den Frieden engagiert hätten. „Krieg und Frieden war und bleibt ein zentrales Thema der Arbeiterbewegung„. Die IG Metall sei „dezidiert der Auffassung, dass ein Bombardement gegen Afghanistan keinen Sinn macht„, sondern eher das Gegenteil der erhofften Wirkung eintrete. Denn die unmittelbaren Anrainerstaaten und andere islamische Länder könnten sich in falscher Solidarität wegen der Luftangriffe gegen den Westen wenden.

Krieg könne zudem kein Mittel der Politik sein, betonte Peters. Auch die Gewerkschaften wollten den Terrorismus bekämpfen und mit aller Härte, aber mit rechtsstaatlichen Methoden den Terroristen das Handwerk legen. Das müsse im Rahmen der UNO geschehen. „Deshalb muss die Rolle der UNO im Kampf gegen den Terrorismus gestärkt werden.„

Die IG Metall schließe militärische Einsätze gegen Terroristen nicht aus, wolle aber das sinnlose Bombardement beenden, unter dem zunehmend die Zivilbevölkerung leide, betonte der IG Metall-Vize. Stattdessen müsse verstärkt nach politischen Lösungen gesucht werden. So könne man Druck auf die Taliban und El Kaida, aber auch auf andere Unterstützerstaaten des Terrorismus durch Handels- und Wirtschaftssanktionen verstärken.

 
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