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Dienstag 6. November 2001, 15:25 Uhr
IG Metall fordert Ablehnung des Bundeswehreinsatzes

Regierung soll sich stattdessen für Feuerpause einsetzen

Saarbrücken (AP) Die IG Metall hat den Bundestag aufgefordert, dem von den USA geforderten Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen den Terror die Zustimmung zu verweigern. Das geschäftsführende Vorstandsmitglied der Gewerkschaft, Horst Schmitthenner, rief im Interview der «Saarbrücker Zeitung» (Mittwochausgabe) die Bundesregierung zugleich auf, sich für eine sofortige Einstellung der US-Bombardements einzusetzen, um den Weg für eine politische Lösung des Konflikts in Afghanistan freizumachen.

Das Argument, dass man damit die deutsch-amerikanischen Beziehungen belasten würde, zähle für ihn nicht, sagte Schmitthenner. Er könnte nichts Verwerfliches darin erkennen, wenn man den amerikanischen Freunden zu einer kritischeren Haltung hinsichtlich ihrer Bombardements in Afghanistan verhelfen würde. Schließlich habe der bisherige Militäreinsatz die vorgegebenen Ziele verfehlt. So sei man bis heute keines einzigen namhaften Terroristen habhaft geworden. Stattdessen seien Rot-Kreuz-Lager und Kliniken bombardiert worden.

Schmitthenner verwies auf die kürzlich verabschiedete Entschließung des IG-Metall-Vorstands, in der eine Feuerpause in Afghanistan gefordert worden war. Der Gewerkschafter betonte, es stünde gänzlich im Widerspruch dazu, wenn nun auch noch Bundeswehrsoldaten zur Unterstützung der US-Angriffe in den Mittleren Osten beordert würden. Zudem seien die Risiken eines solchen Einsatzes in Afghanistan aus seiner Sicht weder zeitlich noch räumlich begrenzbar.

 

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