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Donnerstag 25. Oktober 2001, 09:43 Uhr
Prinzessin-Diana-Gedächtnisfonds ruft zu Streubomben-Stopp auf

London (Reuters) - Der Prinzessin Diana Gedächtnisfonds hat am Donnerstag die britische und die US-Regierung aufgerufen, keine Streubomben bei ihren Angriffen in Afghanistan zu verwenden. In einem Brief an die britische Zeitung "The Times" warnte der Chef der Stiftung, Andrew Purkins, die Bomben stellten eine Bedrohung für die Zivilbevölkerung dar, da sie oft im Boden einschlügen, ohne zu explodieren. Großbritannien sollte sich von anderen Mitgliedern der militärischen Allianz nicht nur die Versicherung einholen, dass Streubomben nicht weiter eingesetzt würden, sondern auch Sorge für die Räumung der nicht explodierten Bomben tragen.

Am Vortag hatten die Vereinten Nationen (UNO) berichtet, wegen nicht explodierter Bomben aus den US-Angriffen, die vermutlich Streubomben seien, säßen Einwohner in einem Dorf im Westen Afghanistans fest. Streubomben enthalten bis zu 1,5 Kilogramm einzelner Kleinbomben, die beim Aufschlag freigesetzt werden und brennbares Material in der Umgebung entzünden. Kritiker warnen, dass die Bomben sehr ungenau seien und oft nicht explodierten.

Die USA fliegen seit dem 7. Oktober Angriffe gegen Afghanistan, teilweise mit der Unterstützung Großbritanniens. Sie vermuten dort den moslemischen Extremisten Osam bin Laden, den sie für die Anschläge in den USA vom 11. September verantwortlich machen.

Der Gedächtnisfonds wurde unmittelbar nach dem Tod der britischen Prinzessin im August 1997 gegründet. Ziel der führenden britischen Anti-Minen-Wohltätigkeitsorganisation ist es, das Bewusstsein für die Bedrohung von Landminen und nicht explodierter Munition zu schärfen. Nach Schätzung der Stiftung liegen beispielsweise 35.000 nicht explodierte Kleinbomben im Kosovo, durch die durchschnittlich ein Zivilist pro Woche getötet wird.

 

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